1987   Am 25. Februar wurde die „Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e.V.“ (MKO) gegründet. Sie ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein mit Sitz in Norden. Ziel des Vereins ist der Museumsbahnbetrieb auf der Strecke 'Norden - Dornum', sowie historisches Material über das Eisenbahn- und Verkehrswesen in Ostfriesland zu sammeln und der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich zu machen.
 
  Nachdem die Verhandlungen mit der damaligen Deutschen Bundesbahn abgeschlossen waren, fanden am 7. und 8. Juni, dem Pfingstwochenende die ersten Sonderfahrten statt. In dem aus sogenannten „Umbau- und Mitteleinstiegswagen“ (Byg/ Byl) gebildeten und von der Norder Bahnhofsköf (Typ Köf II) gezogenen Zug, kam bereits der Güterwagen der Bauart „Dresden“ zum Einsatz . Rund 3000 verkaufte Fahrkarten waren die Bilanz der ersten acht Fahrten, die im selben Jahr an drei weiteren Wochenenden wiederholt wurden. Als Saisonabschluß standen am 3. und 4. Oktober 1987 Sonderfahrten mit dem legendären Schienenbus VT 98 auf dem Programm.
1988   Da die eingesetzten Fahrzeuge nach Beendigung der Fahrten wieder an die DB zurückgingen und eigenes Material außer dem „Dresden“ nicht zur Verfügung stand, wurden von der „Dampfeisenbahn Weserbergland“  (DEW) eine Diesellok und 3 Personenwagen angemietet .
 
  In diesem Jahr wurde bereits an insgesamt 18 Betriebstagen gefahren. Erstmals wurden auch Nikolausfahrten durchgeführt.
1989   Auch in diesem Jahr wurde der von uns so genannte „Rintelner Zug“ eingesetzt.
 
  Aus der Konkursmasse der Emder „Nordferro- Eisenschwammwerke“ wurde unsere erste Lok, die  Köf II „Köf 6152“ erworben. Außerdem wurde der erste eigene Wagen, der heutige Buffetwagen MKO 21, damals ein arg heruntergekommener DB- Bauzugwagen erworben.
 
  Im September wurde der bis dahin noch vorhandene Güterverkehr zwischen Norden und Dornum eingestellt. Daraufhin konnten die Strecke und der Lokschuppen von der DB gepachtet werden.
 
  Am Jahresende lief der Mietvertrag mit der DEW aus, so dass wir vor Beginn der neuen Fahrsaison ohne einsatzfähige Fahrzeuge dastanden.
1990   Anfang des Jahres wurde ein Umbauwagenpaar (B3yg), die Wagen MKO31/ MKO32 erworben. Innerhalb von 3 (Urlaubs-) Wochen wurden die Wagen von mehreren Vereinsmitgliedern einsatzbereit gemacht.
 
  Aus dem Bahnbetriebswerk Emden traf, nach erfolgter Hauptuntersuchung, kurz vor Ostern unsere Lok  „Köf 6152“ ein. Somit konnte zum Saisonbeginn am Ostersonntag (15. April) erstmals ein eigener Zug auf der Küstenbahn eingesetzt werden .
 
  Von der „Emder Hafenumschlagsgesellschaft“ (EHUG) kam als Schenkung die Rangierlok 1, die heute im musealen Bestand der MKO ist.
 
  Von der DB konnten zwei weitere, zum Verschrotten vorgesehene Bauzugwagen (MKO 22/ MKO 23) erworben werden.
1991   Das Teilstück Norden - Dornum der Küstenbahn wurde von der damaligen Deutschen Bundesbahn an den Landkreis Aurich verkauft. Dieser wiederum verkaufte die Strecke anteilig an die Anliegergemeinden. Seither ist die MKO Pächter der Strecke.
 
  Von der Gleisbaufirma Steinbrecher kam als Dauerleihgabe die Motordraisine Kl 1.
1992   Von der DB wurde ein vierachsiger Umbauwagen (BD4yg), der Wagen MKO41 erworben.  
1993   Von der „Britischen Rheinarmee“ wurde die Lok 2 „Domum“ erworben, sie verschwand jedoch zunächst im Bw Emden der DB, wo die erforderliche Hauptuntersuchung vorgenommen wurde.
 
  Im Dezember, zu den Nikolausfahrten wurde der Buffetwagen MKO21 in Betrieb genommen.
 
  Dieses Jahr war das MKO- Rekordjahr: 22.385 Beförderungsfälle -Bahndeutsch für Fahrgäste- wurden allein in den Planzügen gezählt.
1994   Am 12. Mai (Himmelfahrt) wurde die Lok 2 „Dornum“ in Betrieb genommen.
 
  Am 1. Juli wurde, in Zusammenarbeit mit der „Gemeinnützigen Ausbildungsgesellschaft Norden“ (GAG), im Rahmen einer „Ausbildung- und Lernen- Maßnahme“ (A&L), einem Projekt für Jugendliche ohne Schulabschluß bzw. Berufsausbildung, mit der Renovierung des Norder Lokschuppens begonnen.
1995   Im Oktober wurde der von der Firma Berentzen als Werbeträger genutzte „Doornkaatwagen“ MKO 022 in den Bestand eingereiht.
 
  Im Dezember traf als neues Ausstellungsstück unseres Museums wurde die  Dampfspeicherlok 1 des ehemaligen VEB „Likörfabrik Zahna“ in Norden ein.
1996   Im Rahmen einer zweiten, bereits im Herbst 1995 begonnenen, A&L- Maßnahme wurde die Renovierung des Lokschuppens fortgesetzt, außerdem wurde das, nur noch als Sockel vorhandene, ehemalige Stellwerk „Norden Mitte“ (Nm) wieder aufgebaut.
1997   In diesem Jahr konnte die MKO schon auf zehn Jahre Vereinsarbeit zurückblicken, was mit einem Festwochenende am 24. und 25. Mai gebührend gefeiert wurde.
 
  Mitte des Jahres wurde die Rangierlok des Marinemunitionsdepots Dietrichsfeld bei Aurich von der Bundeswehr erworben. Sie wurde mit eigener Kraft nach Norden überführt und war damit das letzte, mit eigener Kraft auf der Strecke 'Abelitz - Aurich' verkehrende Eisenbahnfahrzeug.
1998   Am 3. Januar wurde die ehemalige Bundeswehrlok als Lok 3 „Norden“ in Anwesehenheit des Norder Bundestagsabgeordneten Jann- Peter Janssen in Dienst gestellt, ihren ersten Einsatz absolvierte sie während einer Sonderfahrt am 24. Januar.
 
  Erstmals wurden Fahrten von Norddeich und Marienhafe ausgehende Sonderfahrten durchgeführt.
 
  Am 27. Juni konnte erstmalig das sich im Aufbau befindliche Museum im Lokschuppen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
1999   Am 30. Mai wurde der erste „Tag des Eisenbahnfreundes“, seither fester Termin im MKO- Veranstaltungskalender, im und am Norder Lokschuppen veranstaltet.
 
  Erstmals seit 1975 verkehrte wieder ein Dampfzug auf der Küstenbahn . In Zusammenarbeit mit den „Delmenhorst- Harpstedter Eisenbahnfreunden“ (DHEF) wurden am 24./ 25. Juli und 31.Juli/ 1. August „Dampfwochenenden“ angeboten.
2000   Im Rahmen einer Gästefahrt wurde am 15. April der Haltepunkt Westerende wieder in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Großheide, zu der Westerende zugehörig ist, wurde die 1960 stillgelegt Haltestelle neu errichtet .
 
  Am 20. Mai kam, anlässlich eines Sonderzuges von Lengerich nach Norddeich, als Gastlok die 50 3655 des Vereins „Eisenbahn-Tradition e.V.“ in das MKO- Betriebswerk zum Restaurieren und Ergänzen der Kohle- und Wasservorräte. Der Aufenthalt wurde weiterhin genutzt, um eine Sonderfahrt nach Hage durchzuführen. Somit kam nach rund 25 Jahren wieder eine Lok der Baureihe 50 auf die Strecke.
 
  Einen Monat später, am 18. Juni, weilte die Schnellzugdampflok 01 1066 der „Ulmer Eisenbahnfreunde“ (UEF), die schon zu Planzeiten bis Mitte der siebziger Jahre auf der Strecke von Rheine nach Norddeich- Mole im Schnell- und Eilzugdienst im Einsatz gewesen ist und mit einem Sonderzug aus Münster gekommen war, zum Wassernehmen im Bw der MKO.
 
  Im Juli fanden wieder Dampfwochenenden mit der DHEF Lok 1 statt. Erstmals durchgehend mit Dampf wurden auch die Grillfahrten von Norddeich-Mole und Marienhafe gefahren.
 
  Im November konnte der restaurierte historische Güterwagen G 10 „Karlsruhe 47 103“ in den Bestand eingereiht werden. Er wird von der bekannten Norder Firma Onno Behrends Tee als Werbeträger für die Teemarke „Schwarzer Friese“ genutzt.
2001   Im Oktober hat die MKO erneut Zuwachs im musealen Fuhrpark erhalten. Es handelt sich um die ehemalige Werklok 1 der Nordseewerke Emden.
2002   In diesem Jahr besteht die MKO seit 15 Jahren.
 
   Am 18. Juni kam im Rahmen eines Dampfsonderzuges von Dortmund nach Norddeich die Hallenser Schnellzuglok 03 1010 zum Ergänzen der Vorräte in unser BW. 
   Im August gab es wieder Dampfbetrieb auf der Küstenbahn. Hierbei kam die, erst im Frühjahr in Dienst gestellte, Dampflok 2 der „Delmenhorst- Harpstedter Eisenbahnfreunde“ zum Einsatz.
2003   Seit 5 Jahren gibt es das Eisenbahnmuseum im Lokschuppen Norden.
 
   Ein neues Fahrzeug im musealen Bestand ist der FINA- Kesselwagen.
 
   Im Oktober wurde von der belgischen Staatseisenbahn NMBS/SNCB die der deutschen V60 baugleiche Lok Reeks 8062 erworben.
2004   Am 21./ 22. Januar wurde unsere neue Lok „Reeks 8062“ im Schlepp unserer Lok „Norden“ vom niederländischen Nieuweschans nach Norden überführt. Den Transport von Belgien in die Niederlande erledigte die belgische Staatsbahn SNCB, die Überführung innerhalb der Niederlande erledigt die „Strukton Railinfra“.
 
   Im Oktober haben wir unsere Lok Dornum an die  „ Eisenbahnfreunde Hasetal-Haselünne e.V.“ verkauft. Die Überführung dorthin erfolgte auf eigener Achse am 31. Oktober.
 
   In Dornum gibt es nun, nachdem das ursprünglich vorhandene Gebäude bereits 1979/ 1980 abgebrochen worden war, wieder ein Bahnhofsgebäude . 
   Auf unserem BW- Gelände in Norden wurde an alter Stelle ein restaurierter Wasserkran neu aufgestellt.
2005   Im Juni wurde das neue Empfangsgebäude in Dornum im Rahmen eines Festakts seiner Bestimmung übergeben.
 
  Im Juli wurde, nach erfolgter Hauptuntersuchung, der gedeckte Güterwagen der Bauart Gklms 207, MKO 025 in den Fahrzeugbestand eingereiht.
 
  Zum „Tag des Baudenkmals“ am 11. September, wurde ein Teil des im Untergrund noch vorhandenen Drehscheibenfundaments freigelegt. In der Folge wurde dieser Teil begehbar gestaltet und weiterhin der gesamte Drehscheibenumfang durch eine Pflasterung kenntlich gemacht.
2006   Am 16. März ging der alte Bahnhof in Hage , in Folge einer Brandstiftung,  in Flammen auf . Trotz massiven Löscheinsatzes der Hager Feuerwehren war das Gebäude nicht mehr zu retten. Die Ruine wurde im August abgerissen.
 
  Das 1998 eröffnete Eisenbahnmuseum wurde durch einen Rundgang im Außenbereich erweitert. Anhand von Kilometersteinen wurden die einzelnen Stationen, so z.B. der Kohlenkran, die kenntlich gemachte ehemalige Drehscheibe, der Wassrkran markiert.
 
    Am 29. Juli erfolgte in Hage der erste Spatenstich für den Bau der Ortsumgehung. Da die neue Straße teilweise auf der Trasse der Küstenbahn verläuft, ist eine in diesen Bereichen eine Verschwenkung der Bahntrasse erforderlich.
  Am 30. Juli veranstaltete die MKO gemeinsam mit dem Gewerbeverein Dornum erstmalig ein „Bahnhofsfest“ in Dornum. Neben Verkaufs- und Informationsständen gab es auch eigens nach Dornum überführte Fahrzeuge zu sehen. Außerdem fanden Führerstandsmitfahrten mit unserer Köf statt.
 
  Am 10. Oktober begannen die Straßenbauarbeiten in Hage und sogleich war die MKO davon betroffen. Begonnen wurde ausgangs des Lütetsburger Nordwaldes, wo mit der Verschwenkung  der Strecke in nördlicher Richtung begonnen wurde. Ein ca. 210 m langer Streckenteil wurde neu gebaut, wobei der Neubauabschnitt bei km 36,725 in einer sehr knappen „S-Kurve“ auf die alte Trasse zurückgeführt wurde.
 
  Während des gesamten Jahres waren Mitarbeiter der Kreisvolkshochschule Norden (KVHS) mit Instandsetzungsarbeiten im Streckenabschnitt Norden - Lütetsburg beschäftigt. Neben dem Austausch von einigen hundert Schwellen wurden ein Bahnübergang und der Oberbau einer Brücke erneuert.
2007   Das Jahr 2007 stand ganz im Zeichen von Bauarbeiten. Die im vergangenen Jahr durch KVHS- Mitarbeiter begonnenen Reparaturarbeiten im Streckenabschnitt Norden - Lütetsburg konnten fortgesetzt werden. Ebenfalls weiter ging es mit den Bauarbeiten in Hage, auf insgesamt ca. 1,2 km wurde der Oberbau vollständig erneuert    um Platz für die Umgehungsstraße zu schaffen. Auch der Hager Bahnhof mußte weichen, ca. 500 m vom alten Standort entfernt entstand eine neue, zweigleisige Bahnsteiganlage. Zusätzlich zu den Bauarbeiten in Hage ließ die MKO auf eigene Rechnung einen etwa 120 m langen Streckenabschnitt in Lütetsburg vollständig erneuern.
 
  Am 30. April wurde der neue Bahnhof in Norden offiziell eingeweiht. Im Anschluß daran war der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Walter Hirche zu Gast bei der MKO. Gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Aurich, Walter Theuerkauf besichtigte er unseren Lokschuppen und das Betriebsgelände .
 
    Für eine Woche, vom 28. April bis zum 6. Mai war die Dampflok 78 468 der „Emscher Park Eisenbahn GmbH“ (EPEG) zu Gast im Norderland    . Damit kehrte die letzte betriebsfähige Vertreterin dieser Baureihe in das BW Norden, in dem bis in die 1960er Jahre auch diese Baureihe beheimatet war, zurück. Die Veranstaltung wurde vom Gewerbeverein Dornum und der „Arbeitsgemeinschaft Westfalendampf“ mit Unterstützung durch die MKO organisiert.
 
  Am Wochenende 1./ 2. September fanden die Veranstaltungen zum 20 jährigen Bestehen der MKO statt. Der Samstag, 1. September blieb einer Feierstunde mit Gästen aus Politik und von befreundeten Vereinen sowie einer Gästefahrt nach Dornum vorbehalten. Am Sonntag fand auf der Museumsbahnstrecke ein Zweizugbetrieb mit dem VT98 der „Museumseisenbahn Ammerland - Saterland“ und dem MKO- Zug statt. Dabei wurde erstmals am neuen Bahnsteig im „Kreuzungsbahnhof“ Hage gehalten. Weiterhin gab es am Sonntag einen Tag der offenen Tür im BW Norden.
 
  Am 22. September wurde unser neuer Wagen 22 in Dienst gestellt, er ersetzt den abgängigen Wagen 31, der abgestellt wurde.
2008   Auch das Jahr 2008 war ein Jahr  der Bauarbeiten. Durch eine ABM- Kolonne konnten weitere Teile im Streckenabschnitt Norden - Lütetsburg erneuert oder repariert werden   . In Hage kamen die Bauarbeiten mit der Fertigstellung des neuen Bahnhofs zum Abschluß. Unterdessen erreichte in Lütetsburg ein weiteres großes Bauprojekt, der Neubau der Bundesstraße 72 als Umgehung der Stadt Norden,  unsere Bahntrasse.  Bei Streckenkilometer 33,745 entstand ein neuer Bahnübergang , während der benachbarte Übergang der zurückgebauten Kreisstraße 242 entfiel . Durch gute Koordination der beteiligten Baufirmen gelang es, die Umbauten innerhalb von 2 Wochen durchzuführen, so daß unser Fahrbetrieb nur an einem Sonntag ruhen musste.
 
  Am 6. September kam der „VLV-Aurich-Dornum-Express“ aus Lübeck nach Ostfriesland. Der aus dem Doppelstockwagen LBE-DW8 und einem ex „Silberling“ ABn bestehende Wagenzug erreichte Norden geführt von einer Diesellok der Baureihe 218. Bei dem anschließenden Abstecher nach Dornum wurde der Zug mit unserer Lok „Norden“ bespannt .
 
    Am 27. November kam unser Wagen MKO 23 zurück nach Norden. Er war am 1. Februar mit einem Schwertransport nach Aurich verbracht worden, um bei der dortigen Kreisvolkshochschule aufgearbeitet zu werden. Im Rahmen eines Jugendprojektes wurden der Wagenkasten und die Abteile grundlegend instandgesetzt bzw. erneuert   . Nach Durchführung der eisenbahnspezifischen Arbeiten an Laufwerk und Bremsen, soll der Wagen im Jahr 2009 im Zug eingesetzt werden.
2009   Im Jahr 2009 waren wiederum Bauarbeiten an der Strecke ein bestimmendes Thema. In Zusammenarbeit mit der „Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Soziales Norden“ (ARGE) und der Geschäftstelle Norden der „Agentur für Arbeit Emden“ (AA) war es möglich zwei ABM- Kolonnen auf der Strecke einzusetzen. Eine Kolonne wurde im Streckenabschnitt  Lütetsburg für Oberbauerneuerungen bzw. -reparaturen eingesetzt   . Die zweite Kolonne begann mit dem schon lange geplanten Wiederaufbau des Haltepunkts Lütetsburg  . Am 18. September wurde im Rahmen einer Gästefahrt mit anschließender Feierstunde die Fertigstellung der Anlage begangen, wobei in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus unseren Anliegergemeinden der damalige Bundestagskandidat Reinhard Hegewald und unser „Nachbar“ Tido Graf zu Inn- und Knyphausen das, von der Samtgemeinde Hage gespendete, Stationsschild enthüllten .
 
  Nach immerhin 5  Jahren, die zur Aufarbeitung und Wiederinbetriebnahme der Lokomotive vergingen, erfolgte am 8. März die Hauptuntersuchung unserer V60  . Leider zog sich die Erteilung der erforderlichen Betriebsgenehmigung noch bis zum Ende der Fahrsaison hin, so daß ein Einsatz der Lok in Reisezugdiensten in diesem Jahr nicht mehr erfolgte.
 
  Am 2. August  wurde unser Wagen MKO 23  in Betrieb genommen, gleichzeitig wurde unser letzter und arg reparaturbedürftiger B3yg Umbauwagen MKO 32 abgestellt.
 
  Auch in diesem Jahr gab es Besuche fremder Loks im Bw Norden: am 9. Mai 78 468 mit einem Sonderzug von „Eisenbahn Tradition Lengerich“, am 6. Juni 012 066 und V100 e.g.o.o. 001 „Freya Fresena“ mit einem Sonderzug der „Arbeitsgemeinschaft Westfalendampf“ und vom 7. bis zum 9. Oktober V100 2091  der „Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH“. In allen Fällen waren Sonderzüge zur Insel Norderney und die zwischenzeitliche Abstellung in Norden Grund der Besuche.
2010   In zwei Fällen stellte das Jahr 2010 die Fortsetzung oder auch Vollendung von 2009 bereits erwähnten Themen dar:
Die erste Fahrt des neuen Jahres brachte zugleich die erste Nutzung des im vergangenen Jahr neu erbauten Haltepunkts Lütetsburg.  Der Norder „Verein zur Erhaltung des Moortiefs e.V.“ hatte am 14. Februar den Haltepunkt als Ziel seiner alljährlichen Winterwanderung gewählt     um von dort mit dem Zug nach Norden zurückzufahren.
Am 16. Mai wurde unser neues Zugpferd V60 062 offiziell in Dienst gestellt. Im Rahmen einer Gästefahrt nach Dornum wurde die Lok vom Dornumer Bürgermeister auf den Namen „Dornum“ getauft, sie trägt diesen Namen in Zweitbesetzung nachdem unsere Lok II in 2004 an die „Eisenbahnfreunde Hasetal-Haselünne e.V.“ verkauft wurde  .
 
  Am 30. Mai erreichte traf unsere neue, von der „Kleinbahn Leeste e.V.“ erworbene „Donnerbüchse“ des Typs Cid-27 im Schlepp des VT98 der „Museumseisenbahn Ammerland-Saterland e.V.“ in Norden ein . Der Wagen soll auf lange Sicht in unserem Zug zum Einsatz kommen.
 
  Im September verließ die „Lok I des VEB Likörfabrik Zahna“ unser Museum. Sie wurde an die DLM-AG Winterthur verkauft. Bereits am 26. Oktober wurde die Lok von dem Schweizer Unternehmen im Rahmen von Gästefahrten offiziell vorgeführt   .
 
  Im Dezember konnten wir, nach nahezu dreijährigen Kaufverhandlungen mit der DB,  das Bw- Gelände mit Lokschuppen in Norden erwerben.
 
  Besuche gab es auch in diesem Jahr wieder: Vom 13. bis 16. Mai diente das Bw Norden der  VT98- Garnitur des „Förderverein Schienenbus Menden e.V.“ als Stützpunkt der DGEG- Ostfrieslandfahrt. Zum Tag des Eisenbahnfreundes am 30. Mai waren „Freya Fresena“ der e.g.o.o. und VT98  der „Museumseisenbahn Ammerland-Saterland e.V.“ zu Gast in Norden. Vom 20. bis zum 25. Juli pausierte 01 1066 der „Ulmer Eisenbahnfreunde“  zwischen 2 Sonderfahrten in Norden.
2011   Der Kauf des Bw- Geländes brachte viel Arbeit. Da die DB eine Teilfläche im südlichen Bereich nicht verkaufen wollte, haben wir die dort befindlichen Gleisanlagen auf etwa 200 m zurückgebaut   . Auch wurde mit den Arbeiten zur Instandsetzung unserer  Gleisanlagen im Bw begonnen.  Mit Unterstützung des „Jobcenters Norden“ begann eine Kolonne mit der Sichtung und Aufarbeitung von mehreren hundert lagernden Altschwellen , die im kommenden Jahr  zum Einbau kommen sollen.